30Jun/22

Spendenaktion für die Ukraine

Im Rahmen der Spendenaktion für die Ukraine sind viele Spenden zusammengekommen. Es wurden unter anderem viele Hygieneartikel, Babykleidung und Schulmaterialien abgegeben.

Wir möchten uns herzlich bei allen, die gespendet haben, bedanken!

Wir werden die Spenden in Kürze bei der Organisation Blau-Gelbes Kreuz abgeben.

Euer SV-Team”

30Jun/22

Cursum perfecimus – wir haben unser LATINUM! 

Es war ein ganz schönes Stück Arbeit, geprägt vom ständigen Auf und Ab des Online -,Wechsel- , und Präsenzunterrichts – die letzten Etappen auf dem Weg zum Latinum gestalteten sich wahrlich nicht einfach, doch jetzt – zum Ende der Q1 hin – haben wir es errungen: Unser Latinum, das für uns mehr ist als nur eine Urkunde, die bestimmte kriterienkonforme Kenntnisse des Lateinischen belegt.  

Vielmehr dokumentiert das Latinum – hart erarbeitet in peste corona – ein konsequentes Durchhalten, ein Bei – der Sache – Bleiben trotz beunruhigender und oftmals schwierig zu handhabender  Rahmenbedingungen, ein Sich – Durchbeißen, grammatikalisch, inhaltlich und auch angesichts aller externer Imponderabilien. Zudem konnte sich in unserem kleinen Kurs von gerade einmal fünf Mann trotz Maske niemand verstecken. Jeder musste liefern, auch wenn er einmal nicht „well prepared“ war (was des Öfteren zutraf).  Weiterlesen

26Jun/22

Bewegungsfreudiger Tag an der HBG 

Am Mittwoch, dem 22. Juni 22, fand der schon fast traditionelle Sporttag der S II kurz vor den Sommerferien statt. Ein breites Angebot ganz unterschiedlicher Sportarten stand auf dem Programm und die Schüler:innen der Oberstufe konnten in einem Vormittags- und einem Nachmittagsmodul neue Sportarten kennenlernen oder bekannte sportliche Aktivitäten vertiefen und an der Technik feilen. Unter fachkundiger Anleitung und bei bestem Wetter gab es Step-Aerobic, Bogenschießen und Stand-Up-Paddling, es wurde Beach-Volleyball, Basketball und Tennis gespielt, auch Yoga, Rudern und Skatebord fahren konnten einmal ausprobiert werden. 

Vielleicht haben einige Schüler:innen ihr neues Hobby gefunden, in jedem Falle hatten alle Spaß trotz der enormen Hitze 😊  

Einige Impressionen findet ihr hier: 

18Jun/22

„Biedermann und die Brandstifter“ im PZ

Nach 2 Jahren Pandemie-Pause fand am Donnerstag, dem 09.06. endlich wieder ein Kulturfest statt. Der Literaturkurs der Q1 zeigte hier „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch.

In seinem Stück warnt Frisch schon in den 60ger Jahren davor, sich mit den „Brandstiftern“ dieser Welt gemein zu machen – ein Thema, das heute immer noch und wieder aktuell ist.

 

In immer wieder wechselnden Rollen zeigte der Kurs eine spannende, immer wieder auch komische und zum Schluss doch auch nachdenklich machende Interpretation des Stückes.

18Jun/22

Auf den Spuren der Römer

Auf den Spuren der Römer durch die Colonia Ulpia Traiana – wir besuchen den Archäologischen Park in Xanten! 

Lange, lange haben wir sie entbehrt – die außerschulischen Lernorte. Denn diese waren aufgrund der Corona-Pandemie für lange Zeit gänzlich Tabu und ihre motivierende, inspirierende Wirkkraft uns damit versagt. Dies hat sich jetzt zum Glück  – zumindest vorerst – geändert. Und so waren wir sehr froh, am 14. Juni 2022, den Archäologischen Park Xanten (APX) besuchen zu können. Wir – das sind alle Lateinkurse der Heinrich-Böll-Gesamtschule.  Weiterlesen

18Jun/22

HBG Studiert zu Besuch im EL-DE Haus

„Die Forderung, dass Auschwitz kein zweites Mal sei, ist die allererste an Erziehung.“ So lautet Theodor W. Adornos Postulat an die späteren Generationen von Erzieherinnen und Erziehern und zugleich ist es die Quintessenz seiner Erziehung nach Auschwitz, des positiven, weil identitätsstabilisierenden, Gegenkonzepts zur Erziehung im Nationalsozialismus. War die Erziehung zur Zeit des NS geprägt von der sogenannten Gebrauchspädagogik, von Entindividualisierung, Funktionalisierung und dem Primat der Politik, so fordert Adornos Konzept die Anbahnung und Förderung von Empathie, Individualität, Kritikfähigkeit, Mündigkeit und Autonomie, die Unterstützung selbstständig moralisch denkender, urteilender und handelnder Menschen.  Weiterlesen

14Jun/22

Auf den Spuren der Römer durch die Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Wir unternehmen eine Stadtführung durch das römische Köln! 

CCAA – was bedeutet das eigentlich? Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz „Claudische Kolonie und Opferstätte der “Agrippinenser”, die Geburtsstadt der Kaiserin Agrippina, die im Jahre 50 n. Chr. von ihrem Gatten Kaiser Claudius gegründet wurde und ihr so wichtig war, dass sie zur Kolonie erhoben wurde. Das ist unser heutiges Köln und nur eine Antwort auf viele Fragen, die wir während unserer Stadtführung am 1.Juni 2022 gemeinsam klären konnten. Ja, Köln ist eine Römerstadt und daher ist ein Spaziergang durch Köln auch immer eine Reise in die Antike, denn die Spuren der Römer sind auch heute noch dem Stadtbild immanent. Man muss nur wissen, wonach man sucht.

Und so wurden die Lateinkurse der Klassen 8 und 9 von Frau Papaphilippu und Frau Baumhöfer zu Entdeckern, die sich unter der Leitung von Frau Viegener, unserer erfahrenen und charismatischen Stadtführerin, auf eine spannende Zeitreise begaben:  Weiterlesen

13Jun/22

Die 6.3 interviewt einen Zeitzeugen

Im Rahmen des Unterrichtsvorhabens „Aufbrechen, Ankommen, Bleiben? – Flucht: Wege ins Ungewisse“ durfte die Klasse 6.3 im GL-Unterricht eine unvergessliche Erfahrung machen. Sie lud Herr Khder, einen Lehrer unserer Schule zu einem Interview ein, in dem Herr Khder von seiner eigenen Flucht nach Deutschland erzählte.

„Wir in der Klasse 6.3 haben den lieben Herr Khder zu einem Interview in unsere Klasse eingeladen, um zu erfahren, wie seine Flucht aus dem Irak abgelaufen ist. Ich war sehr geschockt und überrascht, was er alles durch machen musste. Er hat uns erzählt, dass er zwei Monate lang zu Fuß nach Deutschland geflüchtet ist. Sein Schlafplatz war der Boden und er musste aus Pfützen trinken und Blätter essen. Diese Aussage hat mich an seiner Geschichte am meisten geschockt. Einige unserer Fragen wollte Herr Khder nicht beantworten, das konnten wir gut verstehen. Mittlerweile lebt er seit 5 Jahren in Deutschland und beherrscht unsere Sprache wirklich sehr gut. Mich freut sehr, dass Herr Khder jetzt hier bei uns in Frieden lebt.“

Maxim Guz Klasse 6.3

„Ich bin begeistert davon, dass Herr Khder seine Flucht geschafft hat! Er hatte nur seinen Pass, sonst nichts. Kein Essen, kein Trinken, keine frische Kleidung. In unserer Fragerunde haben wir viel über ihn erfahren dürfen, z.B. das jetzt auch seine Familie in Deutschland lebt. In seiner Heimat hatte er ein Auto, ein Haus und viele Sachen, die er manchmal vermisst. Es ist wirklich etwas anderes, als würde man so eine Geschichte in einem Buch lesen. Ich meine, wir hatten einen echten Menschen vor uns, der unsere Fragen beantwortet hat und seine Geschichte mit uns geteilt hat.“ Weiterlesen

06Jun/22

Projektkurs „Ändern leben“ im Schuljahr 2021/22

Der Projektkurs der Qualifikationsphase 1 existiert seit 2019, wobei dieser im letzten Jahr coronabedingt entfallen musste. Im Kurs „Ändern leben“ planen die Schüler*innen verschiedene Projekte, die sie dann in unterschiedlichen Kontexten durchführen, um Selbstwirksamkeit in der Gesellschaft praktisch zu erfahren. Das Ziel ist es, dass Schüler*innen Demokratie nicht nur als starre Herrschaftsform denken, sondern diese Gesellschaft mit ihrer Teilhabe aktiv mitgestalten.

In diesem Schuljahr nahmen 30 Schüler*innen der Q1 teil. Heraus kamen ganz verschiedene, größere und kleinere Projekte, die unserer Schule, aber auch unserem Stadtteil hoffentlich langfristig zugutekommen. weiterlesen